· 

Produkte und Co-Creation wecken Interesse

Finden Sie heraus, welches Problem Ihre Kunden haben und lösen Sie es besser, als Andere es vermögen.

Das ist für mich der Kern von Design Thinking, wörtlich übersetzt etwa "Gestaltung denkend". Diese Methode kommt aus der Entwicklung von Software und Technik. Mit ihr werden Kunden und ihre Probleme in den Mittelpunkt der Entwicklung gestellt.

So entstehen disruptive Innovationen, die aus dem üblichen "schneller, höher, weiter" ausbrechen.

So hat Apple das erste Smartphone mit unterlegener Handyleistung, aber innovativer Bedienung per Touch Display entwickelt, als Andere beschäftigt waren, Tastaturhandies bloß immer kleiner und schneller zu machen. Der Handymarkt wurde durch die disruptive Innovation des Touch Displays revolutioniert. Einige Platzhirsche haben ihre Produkte nicht angepasst und sind inzwischen vom Markt verschwunden.

 

Für Design Thinking müssen Kunden und Anwender bei ihrer Arbeit mit dem eigenen Produkt beobachtet, ihre Antriebe und Nöte verstanden werden. Während dieser Analysephase entstehen sehr viele alternative Ansatzpunkte für Verbesserungen. In der anschließenden Synthese wird das eine Problem identifiziert, das die meisten Nöte bereitet und das man lösen möchte. Ist das Problem identifiziert, werden viele alternative Ideen gesammelt, wie dieses Problem gelöst werden kann. Typischerweise bleiben diese Ideen nicht abstrakt, sondern es werden "Minimum Viable Products" (MVP), erste Funktionsprotoypen entwickelt. Mit ihrer Hilfe wird frühzeitig geprüft, ob die Lösungsidee die Nöte der Kunden wie geplant lindern. Falls nicht, wird einfach nachgebessert. Letztlich wird die eine, beste Lösung definiert und implementiert.

 

Und was hat das mit Co-Creation zu tun?

 

Co-Creation bedeutet, etwas gemeinsam zu erschaffen. Wichtig für Gemeinsamkeit ist Kommunikation. Design Thinking erfordert sehr viel Kommunikation mit Kunden und Anwendern. Produktentwicklung findet nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern innerhalb eines rechtlichen Rahmens sehr offen. Der englische Oberbegriff ist Open Innovation, offene Innovation. Open Innovation kann schon sein, das eigene Unternehmen über klassische Entwicklungsfunktionen hinaus in den Innovationsprozeß einzubinden. Sinnvollerweise werden auch unternehmensexterne Partner eingebunden, idealerweise mit einer digitalen Kommunikationsplattform, die neben Workshops im realen Leben eine schnelle, offene und sichere Kommunikation innerhalb einer Gruppe erlaubt. Die beiden wesentlichen Herausforderungen hierfür sind immer, wie Partner zur Zusammenarbeit motiviert werden und wie die entstehende Lösung rechtlich geschützt bleiben kann?

 

Die Entwicklung von MVPs sind ein typischer Bestandteil agilen Projektmanagements. Agil bedeutet in diesem Falle, in schnellen Entwicklungsschleifen zu arbeiten. Interaktion, vor allem mit Kunden, sowie Reagieren auf Veränderungen, vor allem nach Kundenerfahrung mit einem MVP, sind wesentliche Bestandteile des Manifest für agile Softwareentwicklung.

 

Innovationen entstehen durch Kundenfokus und Geschwindigkeit. Kundenfokus und Geschwindigkeit sind Kern der Digitalisierung.

Gerne teile ich meine Erfahrung, wie Kundenfokus sowie Geschwindigkeit und damit der Umsatz gesteigert werden. Schreiben Sie mir einfach.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0