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In vier Schritten zum digitalen Marketing

Wie kann das Marketing Schritt für Schritt digitalisiert werden?

Dafür sollte in den Köpfen der Menschen im eigenen Unternehmen begonnen werden, danach Externe einbezogen werden und abschließend das Angewandte multipliziert und beschleunigt werden.

Schritt 1: Interne Kommunikation dezentralisieren

Alles beginnt mit den Menschen im eigenen Unternehmen. Eine der größten Veränderungen durch die Digitalisierung ist die Geschwindigkeit. Digitalisierung ermöglicht und erfordert Geschwindigkeit. Wenn Sie ebenfalls jahrzehntelange Berufserfahrung haben, denken Sie an die Veränderungen durch die Ablösung vom Briefverkehr durch Faxgeräte, später durch E-Mails und nun durch andere Medien.

Zwei wesentliche Bausteine, die Menschen im eigenen Unternehmen auf diese Reise mitzunehmen sind eine interne "digitale Pinnwand", wie wir es z.B. von Facebook kennen und ein Customer Relationship Management (CRM). Durch die "digitale Pinnwand" wird Kommunikation dezentral, weil jeder die Möglichkeit hat, neue Themen und Diskussionen anzustoßen. Jeder kann gehört werden, Abstimmungen und Innovationen werden beschleunigt. Mit CRM werden Informationen kundenspezifisch erfasst und der Kunde in den Fokus gerückt.

Dezentralisierung und Kundenfokus verdeutlichen die Bedeutung von "Content", um im Markt die Aufmerksamkeit (potentieller) Kunden zu erregen.

 

Schritt 2: Externer Dialog

Die interne "digitale Pinnwand" im ersten Schritt vereinfacht das innerbetriebliche Vorschlagswesen, bindet das gesamte Unternehmen in den Innovationsprozeß ein und ist ein erster Schritt in Richtung "Open Innovation", offenes Innovationsmanagement. Um Open Innovation für "Co-Creation" mit externen Partnern wie Kunden und Lieferanten zu beschleunigen ist eine sichere externe "digitale Pinnwand" notwendig. Kunden und Anwender rücken weiter in den Unternehmensfokus, ihr Interesse wird geweckt und ebenfalls ihr Bewusstsein für Digitalisierung verändert.

 

Schritt 3: Alle Kanäle

Im dritten Schritt wird das im Unternehmen veränderte Bewusstsein multipliziert auf alle Kanäle ("Channels"), die Kunden und Anwender nutzen. Es werden nicht mehr nur selbst ausgewählte und den Kunden vorgegebene Kanäle für Informations- und Warenfluß genutzt. Die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Kunden und Anwendern sind nun soweit bekannt, daß alle Kanäle, die sie nutzen, auch vom eigenen Unternehmen genutzt werden. Dies bezieht neben dem Direktvertrieb Handelspartner im klassischen Marketing Mix ebenso ein wie Handelsplattformen Dritter im digitalen Marketing Mix.

 

Schritt 4: Big Data

Im vierten, finalen Schritt werden bisher von Menschen in mühsamer und daher zeitaufwendiger Handarbeit durchgeführte Aufgaben an Algorithmen übertragen.

Zunächst wird die Preisfindung mit quantitativen Big Data digitalisiert. Preise werden online (wie eine Währung, "Currency") und kundenspezifisch berechnet, um Kaufinteressenten die Aktion des Kaufes zu erleichtern. Hierzu wird auf unternehmensinterne Daten ebenso zurückgegriffen wie auf Externe z.B. in Handelsplattformen.

Abschließend werden auch Kundenrezensionen aus der Community als qualitative Big Data ausgewertet. Diese Daten sind nicht nur wichtiger Input für zukünftige Innovationen im Rahmen von Co-Creation, sondern binden bestehende Kunden und ergänzen vom eigenen Unternehmen erstellten Content. So multipliziert sich die Kommunikation um die Aufmerksamkeit neuer Kaufinteressenten zu wecken.

 

Innovationen entstehen durch Kundenfokus und Geschwindigkeit. Kundenfokus und Geschwindigkeit sind Kern der Digitalisierung.

Gerne teile ich meine Erfahrung, wie Kundenfokus sowie Geschwindigkeit und damit der Umsatz gesteigert werden. Schreiben Sie mir einfach.

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